Geocaching
die moderne Schnitzeljagd mit GPS-Unterstützung
Geocaching, die moderne Form der Schnitzeljagd, wird auch in Deutschland immer beliebter. Doch worum geht es dabei eigentlich genau?
Ziel beim Geocaching ist es, auf Grundlage von Koordinaten einen versteckten Gegenstand zu finden. Bei der Suche hilft ein GPS-Empfänger, in den man die Koordinaten eingeben kann und der einen dann zum Ziel navigiert. Wer keinen solchen Empfänger hat, kann sich auch eine GPS-Navigations-Software für sein Handy herunterladen.
Mit der entsprechenden Ausrüstung im Gepäck geht's dann los auf Wanderschaft. Neben der bereits erwähnten Navigationshilfe sollten auch eine Taschenlampe, etwas Verpflegung und wetterfeste Kleidung nicht fehlen. Es empfiehlt sich außerdem, eine Wanderkarte und einen Kompass mitzunehmen, damit man, falls die Technik einmal versagen sollte, trotzdem wieder sicher nach Hause findet.
Am Ziel der Geocaching-Tour, also im Versteck, befindet sich meistens ein Behälter, der sogenannte Cache, der ein Logbuch und einige kleine Gegenstände enthält. Hat man den Cache gefunden, trägt man sich in das Logbuch ein, nimmt sich einen der Gegenstände aus dem Behälter und legt einen anderen Gegenstand dafür hinein.
Natürlich gibt es noch viele weite Geocaching-Varianten. Einige davon sind mit langen Wanderungen verbunden, manche sind besonders für Familien mit kleinen Kindern geeignet, bei anderen muss man knifflige Rätsel lösen oder mehrere Caches finden. Die Möglichkeiten sind hier sehr vielfältig und der Kreativität bei der Entwicklung eigener Ideen keine Grenzen gesetzt.
Eines steht jedoch fest: wer Spaß an Bewegung hat und gerne auf Schatzsuche geht, der sollte Geocaching auf jeden Fall einmal ausprobieren.


